Rucksacktrip in Rumänien


Rumänien im HafenEigentlich wollten wir in freier Natur zelten, das ist nämlich überall in Rumänien erlaubt. Aber wegen der Warnungen vor aggressiven Bären ließen wir es lieber bleiben und zogen ins Kolpinghaus in Brasov. Das ist ein von Deutschen geführtes kleines Hotel in schöner Altstadtlage mit sehr leckerem Essen. Von dort aus unternahmen wir zahlreiche Bergtouren um Poiana Brasov, die ausgedehnten Wälder sind so wunderschön. Abends herrscht Highlife in Brasovs zahlreichen Clubs und Cafes, zum Essen geht man aber besser in ein Restaurant mit traditioneller rumänischer Küche und genießt Maisbrei, Grillfleisch, eingelegte Paprika und Auberginenmus.

Von Brasov nach Sibiu (Hermannstadt) kann man ohne Probleme trampen. Per Anhalter fahren ist in Rumänien weit verbreitet, es ist dabei immer üblich, dem Fahrer einen kleinen Obolus zu geben. Die Landschaft um Sibiu ist flacher und Bären-frei - deswegen haben wir auf einer abgelegenen Wiese campiert. In Sibiu ist überall der Einfluss der Siebenbürger Sachsen zu sehen: Die malerische Altstadt, der riesige Marktplatz mit Barockkirche, das alles könnte genauso gut in Bayern stehen. Leider mussten wir nach einer Woche wieder heim, aber eins steht fest: Wir fahren bald wieder nach Rumänien!