Schamanische Heilarbeit - Selbstfindung in buddistischer Gemeinde

Schamanische Heilarbeit  oder Buddismuss? Bevor ich (32 Jahre, weiblich) der sich in Frankfurt am Main befindenden „Deutsch-Vietnamesische Buddhistische Gemeinde“ beigetreten bin, wusste ich mit meinem Leben nichts anzufangen. Unter meiner Unsicherheit haben meine Arbeitskollegen, Freunde und auch meine Familie gelitten. Ich lag vor dem Eintritt in die Gemeinde zumeist am Wochenende auf dem Bett und habe die Decke angestarrt. Ich grübelte über den Sinn des Lebens nach und fragte mich, welchen Platz ich im Kreislauf des Lebens einnehme. Antworten fand ich nie. Vielmehr stieß ich auf zahllose Fragen, eine komplizierter und tiefgründiger als die andere. Darum entschied ich mich, besagter Gemeinde beizutreten, von der ich mir eine Antwort auf all meine verzweifelten Fragen versprach. Kurz gesprochen war es mein Ziel, mich selbst zu finden. Von der Gemeinde wurde ich liebevoll aufgenommen. Keiner hat mich ausgelacht, als ich alle mit meinen Fragen bestürmte. Stattdessen haben sie mir gesagt, ich solle mich auf erst einmal auf die Sitzungen konzentrieren. Die Erleuchtung würde danach kommen. In der Tat ließen mich die Sitzungen reifer und weiser werden. Ich lernte, wie richtig gebetet und meditiert wird. Vor allem das Beten hilft mir heute, so manch dunkle Stunde des Lebens gut zu überstehen. Ich hatte vorher Erfahrungen mit einer Schamanische Heilarbeit gemacht und durch die Meditationsübungen schaffte ich es, meinen Geist von dichten Schleiern und chaotischen Stürmen zu befreien, sodass ich schon bald klarer denken und sehen konnte. Doch auch die ergiebigen Gespräche mit den anderen führten letztendlich dazu, dass mir klar wurde, was mir im Leben bestimmt ist.